Die ultimative Intervall-Liste für Gehörbildung :

In der Gehörbildung nutzt man oftmals bekannte Melodien, Ohrwürmer, um ein Intervall zu erkennen, eine diesbezügliche Liste von mir enthält einfache Kinderlieder, klassische Musikstücke, Popsongs oder Jazzstandards, welche die richtige Identifikation eines Intervalls erleichtern sollen. Anhand dieser berühmten Beispiele wird es unter Umständen einfacher, schwierige Intervalle schneller zu erkennen. Hierzu ein geniales Beispiel für eine solche Merkhilfe:
Eine kleine Nachtmusik von W.A. Mozart – mehrmals ein Quartsprung und nahtlos daran anschließend ein Durdreiklang, simpel und weltberühmt.

an sich sollte diese Liste selbsterklärend sein, wem noch ein unverzichtbarer Beitrag dazu einfällt, der möge mir schreiben.

Intervalltabelle GehoerbildungZur Erklärung des Begriffs Intervalle :

Ein Intervall ist ein Sprung zwischen zwei Tönen, können zwei gleich hohe Töne sein (Prim),
oder unterschiedliche Tonhöhen, welche sich dann unterscheiden in:

Reine Intervalle – Quart, Quint, Oktav
werden diese Intervalle um einen Halbton erhöht oder vermindert, so spricht man von übermäßig oder vermindert,
z.b. Sprung von c‘ auf f‘ ist eine reine Quart, Sprung von c‘ auf fis‘ ist eine übermässige Quart.
Sprung von c‘ auf g‘ ist eine reine Quint, Sprung von c‘ auf ges‘ eine verminderte Quint.
Sind zwar exakt die selben Tonsrünge, je nachdem, wie die Töne notiert sind, bekommt das Intervall dann seine Bezeichnung.

Intervalle in kleiner oder großer Form – Sekund, Terz, Sext, Septime,
d.h. es gibt also zum Beispiel kleine Sext oder große Sext, ein Sprung vom c‘ zum as‘ wäre also eine kleine Sext, ein Sprung vom c‘ zum a‘ wäre eine große Sext.

weiterführende Infos diesbezüglich findet man bei

Dreiklangsgrundstellungen in Dur und moll sowie Intervalle innerhalb der Durtonleiter&Alterationen